Warzen

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Sind Warzen gefährlich?

Pauschal kann man das nicht sagen: Die meisten Warzenarten sind ungefährlich, einige können aber auch zu schlimmeren Krankheiten führen. Betroffene sollten – ob harmlos oder nicht – aktiv gegen die Warzen vorgehen und nicht darauf warten, dass die lästigen Hautwucherungen nach einigen Monaten von selbst verschwinden.

Harmlose Warzenarten

Wie gesagt, die meisten Warzenarten sind ungefährlich, aber für Betroffene und ihre Umgebung äußerst ansteckend. Und man kann nie sicher sein, welche Warzen wieder verschwinden und welche hartnäckiger und größer werden. Deshalb sollen in jedem Fall umgehend Maßnahmen gegen sie ergriffen werden.

Die Behandlung ist auch gar kein Hexenwerk und muss weder aufwändig noch kompliziert sein. Denn zur Entfernung von gewöhnlichen Warzen und Fuß- bzw. Dornwarzen gibt es wirksame Produkte aus der Apotheke, wie Vereisungssprays oder Tinkturen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie Ihre Warze behandeln sollen, fragen Sie einfach Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

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Feig- bzw. Genitalwarzen

Von Genitalwarzen - auch Feigwarzen oder Kondylome genannt – können sowohl Frauen als auch Männer betroffen sein. Meist sind es stecknadelkopfgroße, weißliche oder auch rötliche bis schwarze Knötchen, die durch eine Infektion mit bestimmten Humanen Papillomaviren verursacht werden. Genitalwarzen sind – wie alle anderen Warzenarten – sehr unangenehm und höchst ansteckend.

Risiko Gebärmutterhalskrebs

Da einige der für Genitalwarzen verantwortlichen HPV-Typen auch Gebärmutterhalskrebs verursachen können, ist es wichtig, dass Betroffene regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen zum Arzt gehen.

Für eine eindeutige Diagnose wird eine histologische Untersuchung (Gewebeprobe) beim Arzt durchgeführt. Bestätigt sich der Verdacht, ist es wichtig, dass umgehend mit der Behandlung begonnen wird. 

Seit 2006 ist erstmals ein Impfstoff gegen Feigwarzen bzw. den dafür verantwortlichen HPV-Typ zugelassen. Gegen alle anderen HPV-Typen, die Warzen auslösen, gibt es keinen Impfstoff. Um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten, sollte man einige Verhaltensregeln beachten.