Behandeln

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Die meisten Warzenarten lassen sich sehr gut behandeln und verschwinden fast so schnell wieder, wie sie gekommen sind.

Dabei stehen Ihnen oder Ihrem Arzt verschiedene, hochwirksame Therapie-Optionen zur Verfügung, die je nach Warzenart, Ort und Anzahl der Warzen sowie der persönlichen Präferenz gewählt wird.

Therapie durch den Arzt

Ganz wichtig: Nicht alle Warzen sind für die Selbstmedikation geeignet. Insbesondere Warzen an den Genitalien, am Hals oder im Gesicht sollten grundsätzlich nicht selbst, sondern vom Arzt behandelt werden. Auch bei Kindern unter zwei Jahren und bei Personen mit schlechter Durchblutung oder Wundheilungsstörung (z. B. bei Diabetikern) sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn sich Warzen entzünden, bluten oder stark schmerzen ist der Arzt der richtige Ansprechpartner.

Vereisung

Die am häufigsten von Ärzten angewandte Behandlungsmethode gegen Warzen ist die Vereisung. Dabei wird ein Flüssiggas-Gemisch aus Dimethylether und Propan oder Flüssigstickstoff auf die Warze appliziert. Anschließend entsteht – wie auch bei der Selbstmedikation – unter der Warze eine Blase, die mit den nachwachsenden Hautschichten abfällt.

Invasive Behandlung

Ausbrennen

Das Gerät zum Ausbrennen von Warzen erzeugt Hitze und wird mit Schwachstrom betrieben. Mit Hilfe einer kleinen Nadel, Kugel oder Schlinge an der Spitze des Geräts kann die Warze durch Verdampfung zielgenau entfernt werden. Die Behandlung kann zu leichten Narben führen.

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Laser

Die Lasermethode ist die modernste Behandlungsmethode beim Arzt gegen Warzen. Sie wird bei schwerem Befall eingesetzt. Die Warzen werden mit dem Laser ausgetrocknet. Sie kann schmerzhaft sein und birgt ein nicht zu verachtendes Narbenrisiko.

Chirurgischer Eingriff

Das betroffene Hautareal wird lokal betäubt und die Warze mit einem chirurgischen Instrument herausgeschnitten. Diese Methode kann schmerzhaft sein und bringt ein Narbenrisiko mit sich.

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